Von Thailands Norden bis Süden: Zwei Monate in Bildern
Von Thailands Norden bis Süden: Zwei Monate in Bildern

Von Thailands Norden bis Süden: Zwei Monate in Bildern

5. Juni bis 29. Juli 2025

Die besten Entscheidungen sind die, die aus dem Bauch heraus entstehen. Da braucht es keine Pro und Kontra Listen, kein Kopfzerbrechen über mögliche Gründe dafür oder dagegen. Es braucht nur ein Gefühl. Man kann es nicht greifen und manchmal nicht mal erklären; aber etwas zieht dich in diese Richtung. Wenn man dann da bist, passt alles zusammen. So war Thailand für mich. Mehr gibt es hier dieses Mal nicht zu sagen. Nur einige Fotos zu teilen.

Meine Strecke in zwei Monaten Thailand. Angefangen in Bangkok, ging es danach nach Chiang Mai und auf den Mae Hong Son Loop. Anschließend nach Pua, bis ich mich per Anhalter auf den Weg Richtung Süden machte. Zwischendurch verbrachte ich ein paar Tage in Kanchanaburi, wo ich mit einem Roller in verschiedene Nationalparks fuhr und viel über einen dunklen Teil der Vergangenheit Südostasiens lernte. Mein letzter Stopp in Thailand war die Stadt Hat Yai, bevor ich mit dem Bus nach Malaysia gefahren bin.
Kaffeepause auf dem Mae Hong Son Loop.
Tägliche Besucher:innen in meinem Zimmer
Die beliebte Jazzbar North Gate in Chiang Mai
Kanalspaziergang in Chiang Mai.
Da bin ich
Chiang Mai Pils trinken, während im Hintergrund eine thailändische Country-Band Cover von Creedence Clearwater Revival spielt.
Als ich auf der Farm in Pua gearbeitet habe, war das hier wahrscheinlich mein Lieblingsausblick. Ein alter Roller, der durch den Fluss fährt, während sich die Wasserbüffel Toni und Hanna abkühlen.
Eine Fahrradtour am Abend durch die Stadt Nan. Das Rad habe ich mir in meinem Hostel ausgeliehen. Mit einem Bier auf dem Gepäckträger bin ich losgeradelt, bis ich spät abends auf einem Food Market angekommen bin, um Pad Kra Pao zu essen – Thailands eigentliches Nationalgericht. Viel öfter als Pad Thai wird hier nämlich das Reisgericht von den Locals gegessen. Schweinehackfleisch angebraten in Soja, – Austern- und Fischsauce, viel Thai-Basilikum und noch mehr Chilis. Das ganze Gericht ist in zehn Minuten fertig.
In einem Tempel in der Stadt Nan finden sich drinnen überall diese alten Wandgemälde. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Wat Phumin – so der Name des Tempels – restauriert. Verschiedene Künstler waren an diesen Wandgemälden beteiligt.
Der Sonnenuntergang in Phitsanulok nach einer langen Autofahrt per Anhalter.
Der Sukhothai Historical Park in Nordthailand ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten des Landes. Die Ruinen stammen aus dem 13-15. Jahrhundert. Sukhothai war damals Thailands erste Hauptstadt, bevor die Stadt Ayutthaya übernahm – bis Bangkok zur Hauptstadt wurde.
Teile des Parks zeigen auch Erinnerungen an die hinduistische Vergangenheit Thailands.
Auf dem Weg zum Markt in Nakhon Sawan habe ich diese Katzen schlafend auf einem Roller gefunden.
Der Markt in Nakhon Sawan, wo ich den schärfsten Papaya Salat meines Lebens gegessen habe. Der Markt hier wurde nur von Einheimischen besucht. Ich bin zwar oft in Gegenden mit wenig Tourismus unterwegs – hier habe ich aber besonders die Blicke der Menschen auf mir gespürt.
Auf dem Weg zurück zum Hotel durch Chinatown.
Death Railway in Kanchanaburi. Hier mussten 1942-43 Hunderttausende Zwangsarbeiter, darunter Menschen aus Südostasien, Australier, Briten, Niederländer und US-Amerikaner eine 400km lange Bahnstrecke bauen – für Japan. Ein Großteil starb an Hunger, Erschöpfung oder Krankheit. — Dazu ein anderes Mal mehr.
Auch diese Brücke in Kanchanaburi wurde von den Zwangsarbeitern gebaut. Heute ein beliebtes – und überlaufenes – Touristenziel.
In Chumphon habe ich Dan aus Neuseeland kennengelernt. Wir haben spontan einige Tage in der Gegend verbracht. Am ersten Nachmittag sind wir in einen Nationalpark gefahren, wo wir beobachtet haben, wie Leute Krebse freilassen. Sie haben sie bei Händlern gekauft und somit das Schicksal der Krebse von einem Essteller in de Natur verändert.
Die Krebse werden mit Plastikbändern zusammengehalten, bis sie gekocht werden. Stundenlang liegen sie so gefangen herum.
Einige der Schiffe im Hafen, bevor ich die Fähre nach Koh Phayam an der Andamanküste genommen habe.
Der schönste Ort auf Koh Phayam in der Nebensaison, direkt an meiner Unterkunft.
Tsunami-Warnschild auf der Insel. Überall auf den Straßen sind Richtungshinweise für das Tsunami Safety Building aufgemalt, das sich in der Mitte der Insel befindet. Die Andamanküste ist in der Regenzeit bekannt dafür, von schweren Naturkatastrophen getroffen zu werden.
So kann die Insel auch aussehen. In der Nebensaison sind nicht nur viele Restaurants und Hotels geschlossen, viele Orte sind schlichtweg verlassen. Dort liegen noch alte Matratzen in den Häusern und Vorhänge wehen im Wind. Überall liegt Müll und Abfall.
Eine Bootsfahrt im Khao Sok natio
Für die Fahrt zum Nationalpark habe ich mir an diesem Tag einen Roller gemietet. Obwohl die Khao Sok Gegend extrem überlaufen und touristisch ist, war mein Ausflug mit dem Roller einer der schönsten Tage in Thailand. 160 Km habe ich hier zurückgelegt. Auf der Strecke machte ich Halt an einer kleinen Höhle, wo ich ganz nah die Fledermäuse an der Decke beobachten konnte.
Meine Aussicht auf der 1.5 stündigen Fährt zum Khao Sok Park.
Auf dem Heimweg bin ich stets Richtung Westen gefahren – immer gen Sonnenuntergang.
Der Ausblick von meinem Hostel morgens beim Zähneputzen – wenn ich mich ganz weit aus dem Fenster

2 Kommentare

  1. Raini

    Ein Leben ist nicht genug…..schon krass was man zu sehen bekommt.Für Asien brauchste mindestens 2Jahre🤔😳Zum Müll: Deutschland schickt Jährlich 65.000Tonnen Müll nach Malaysia.Sprech mal mit den Verantwortlichen für Import und Export.Die Zölle müssen höher.😡Danke für die schönen Bilder

  2. hayden

    gorgeous gorgeous pictures!! Sukhothai Historical Park and the Death Railway are especially cool. I cannot wait to hear more about the history you’ve learned. but it’s so nice to see so many pictures alongside your elegant words!

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